Andreas Baumgartl / Galerie für Zeitgenössische Kunst

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Sigmar Polke



1941 geboren in Oels/Schlesien (dem heutigen Olešnica in Polen)
1945 Flucht der Familie nach Thüringen
1953 Übersiedlung nach West-Berlin, anschließend nach Düsseldorf
1959/60 Glasmalerlehre in Düsseldorf
1961/67 Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Karl Otto Götz und Gerhard Hoehme. Unter seinen Studienkollegen sind Gerhard Richter und Konrad Lueg (später Konrad Fischer)
1960er in unzähligen Zeichnungen kommentiert Polke ironisch sarkastisch die bürgerlichen und politischen Erscheinungsbilder der Wohlstandsgesellschaft
1963 "Malerei und Grafik. Sonderausstellung" nannten Polke, Richter, Lueg und Kuttner ihre erste öffentliche Ausstellung in einem zum Abbruch bestimmten Ladenlokal in der Düsseldorfer Kaiserstraße
1963/69 erste Gruppe der Rasterbilder entsteht
ab 1964 Arbeiten zum Thema Kartoffel. Polke beginnt anstelle der traditionellen Leinwand bedruckte Dekostoffe und Tischtücher als Malgrund zu verwenden
1965 die Richter-Zeichen-Serie entsteht als "Hommage" an seinen Freund Gerhard Richter
1970/71 Gastprofessur an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg
1976 erste Retrospektive Polkes in der Kunsthalle Tübingen
1977 Dozent an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg
1978 Umzug nach Köln
1980er zweite Gruppe der Rasterbilder entsteht. Auch hier verwendet Polke nun bedruckte Stoffe als Bildträger.
Polke beginnt mit Chemikalien zu experimentieren. Relevant sind hierbei die Stoffe, die unter Lichteinwirkung, Feuchtigkeit oder Wärme ihr Erscheinungsbild verändern. Polke entwickelt somit ein neues Verständnis vom Gemälde als Fläche für den sichtbaren Prozeß chemischer Metamorphosen. 
1986 Goldener Löwe der 42. Biennale von Venedig
1988 mit den Bildern des Revolutions-Zyklus zieht Polke eine kritisch pessimistische Bilanz der Franzöischen Revolution 1789
1989/91 Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg
1990er transparente Bildträger treten vermehrt in den Vordergrund. Dazu spannt Polke Polyestergewebe auf Keilrahmen und tränkt es mit transparentem Kunststoffsiegellack. Die anschließend aufgetragene Farbe überläßt er oftmals dem freien Fluß
1990/92 Retrospektive in den USA: San Francisco, Washington D.C., Chicago, New York
1991 erste umfassende Ausstellung des photographischen Werks Polkes in der Kunsthalle Baden-Baden
1994 Erasmus-Preis, Amsterdam
1995 Carnegie-Preis, Pittsburgh
1997 große Retrospektive in Bonn und Berlin
1998 die Gruppe der "Fehler-Bilder" entsteht, in denen Polke Struktur und Habitus von "Fehlern" untersucht und zum Bildmotiv verarbeitet
2000 Kaiserring der Stadt Goslar
2002 Kunstköln-Preis der Messe für Editionen, Art Brut und Fotografie
 

Sigmar Polke lebt und arbeitet in Köln

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